31.03.- 07.04.07
Chicago- Niagara Falls- Washington D.C.
Chicago 31.03.-03.04.07
Bilder zum mitverfolgen: http://sandrainusa.sa.funpic.de/Chicago%2031.03-%2003.04.07/
Jetzt war es nun endlich soweit, mein erster Urlaub stand an. Während „meine“ Familie gegen Mittag einen Flug Richtung Florida hatte, haben wir uns eine Stunde vorher auf den weg nach Chicago machen wollen. JC war so lieb Christine und mich zum Airport zubringen. Dort angekommen mussten wir leider feststellen, dass unser Flug bereits schon als verspätet gemeldet wurde, und wenig später sogar ersatzlos gestrichen war! Das ging echt super los! Meine Familie habe ich dann auch noch mal auf dem Airport getroffen und ihnen quasi beim start zugesehen, obwohl wir ja um diese Zeit schon längst im Flieger sitzen sollten. Haben uns dann an einem Schalter anstellen müssen wo wir bestimmt 45 Minuten standen, obwohl nur 4 Leute vor uns waren. Da haben wir dann einen neuen Flug für 5:25pm bekommen! Das hieß also ca. 8 Stunden auf einem Provinzflughafen in Greensboro rumzukriegen, wo absolut nichts los ist! Wir haben also unseren ersten Urlaubstag auf dem Flughafen verbracht. Die ersten 2 Stunden wars ja noch ganz interessant, aber dann brach die pure lange weile aus…die dazu führte, dass wir einfach mal versucht haben uns bei der Airline zu beschweren. Einen früheren Flug haben wir deswegen nicht bekommen, aber dafür einen $14 Essensgutschein. Da waren wir dann auch noch mal 30 Minuten beschäftigtJ. Wer sich an mein neues Hobby „Porch-sitting“ erinnern kann, dies kann man auch ganz einfach auf dem Flughafen praktizieren und nennt sich „Airport- sitting“. (Bild 1+2) Irgendwann war es endlich so weit und wir konnten in den Flieger steigen. Ich hatte einen Platz am Notausgang und kurz vor dem Start kam die Stewardess zu mir und fragte mich wie alt ich sei. Das wunderte mich ein wenig da es auch völlig aus dem Zusammenhang raus war. Kurz danach hatte ich mir dann die tollen Bildchen auf den Flyer angesehen wo drauf steht wie man sich im Notfall verhalten soll. Und da stand doch tatsächlich drin, dass man nicht auf einem Sitz am Notausgang sitzen darf wenn man jünger als 15 Jahre alt sei!!! Hallo geht’s noch? Ich weiß, dass ich etwas jünger aussehe als ich es bin, aber 15 ist dann schon ein wenig böse oder? Auf dem Flug nach Chicago sind wir dann auch in ein richtig böses Unwetter hinein geflogen, wo mir dann Teilweise schon echt mulmig war. (Bilder3+4) Es war eigentlich noch ganz hell, aber der Himmel war stock duster und das Flugzeug hatte auch ganz schöne Turbulenzen.In Chicago angekommen, war es dann schon 9:30pm. Wir wollten eigentlich mit dem Subway zum Hostel fahren, welches direkt in Downtown lokalisiert war. Allerdings meinte jemand, dass wir das wohl um diese Uhrzeit nicht mehr tun sollten, deswegen haben wir uns dann ein teures Taxi geleistet. Um 10:30 erreichten wir das Hostel welches uns mitteilte unsere Reservierung nicht erhalten zu haben. Da wir aber unseren ganzen Papierkram vorlegen konnten haben sie uns dann statt 2 Betten in einem 10 Bettraum ein Einzel- Doppelzimmer zum gleichen Preis angeboten. Da haben wir ausnahmsweise mal glück gehabt. Naja dort angekommen sind wir dann auch gleich todmüde ins Bett gefallen.Am nächsten morgen wachten Christine und ich beide gegen 5:30am auf und waren einfach nicht mehr müde. Keine Ahnung ob es an der einen Stunde Zeitverschiebung lag, jedenfalls kam es dann dazu, dass wir das Hostel schon um 7:00am verlassen haben. Und zwar Richtung Stadtzentrum. Haben uns ein 2-Tgesticket für die Sabway gekauft die alle 5 Minuten fährt und so kommt man eigentlich super von a nach b. Sind dann 4 Haltestellen gefahren und da der Sabway Teilweiße über und Teilweiße unter der Erde fährt, staunt man dann nicht schlecht, wenn man den Treppenaufgang nach oben geht und plötzlich mitten im „Großstadtgetümmel“ steht! Ich glaube ich stand erst mal auf der Straße, hab nach oben geschaut und mich erstmal 180° gedreht- als wenn man aus einem Käfig gelassen wird und wieder „frei“ wäre- so hab ich mich gefühlt! Noch dazu war Sonntag und die Straßen waren total busy- was für ein tolles Gefühl! Sind dann zum Water Tower Place gelaufen, auf welchem der John Hancock Tower steht(Bild:5), auf welchem wir hinauf wollten. Ich weiß nicht genau wie hoch er ist, aber man kann von dort aus ca. 80 Miles und 4 Staaten sehen! Der schnellste Aufzug in ganz Nordamerika hat uns dann mit 20 Miles pro Stunde innerhalb von 45 sek. in die 95 Etage gebracht. Man hatte richtigen Druck auf den Ohren gehabt. Dort angekommen war die Aussicht einfach nur überwältigend(Bilder:6- 14). Die ganze oberste Etage war als Aussichtsplattform (geschlossener Raum) ausgebaut so dass man in absolut jede Richtung Chicagos blicken konnte! Dazu stand der Tower noch am Lake Michigan welcher so riesig ist, dass man das andere Ufer nicht sehen konnte, könnte man den glatt als „Meer“ durchgehen lassen. Von dort oben habe ich dann ca. 100 Fotos gemacht und die Aussicht die einem das völlige Gefühl von Freiheit vermittelt in vollen Zügen genossen. Zumal es auch erst 9:00am war und wir total schönes Wetter hatten- bis dahin!Danach haben wir uns dann auf dem Weg zum Navy Pier gemacht. Welcher echt groß ist, also nicht sehr breit aber dafür lang, und dort haben wir unfreiwillig herausgefunden warum Chicago als „Windy City“ bezeichnet wird. Da uns der Wind nämlich fast davon geblasen hätte. Wir sind den Pier also auf der einen Seite aufs Wasser hinauf gelaufen. Auf welche viele private Bootsanlegestellen waren. Ganz vorne angekommen, war es so stürmisch und dazu noch eiskalter Wind das wir nur schnell ein paar Fotos gemacht haben und so schnell wie möglich wieder umgedreht und auf der anderen Seite zurückgelaufen sind. (Bilder 15-18). Auf dieser befanden sich Kleine Attraktionen und Fahrgeschäfte für Kinder und Familien. Wie zum Beispiel ein Riesenrat, kleine Karussells, Minigolfanlage und vieles mehr. Dazu noch ein riesiges McDonalds welches der Hauptsponsor des Piers ist (Bilder 15-18.) Da es so sehr windig und kalt war, haben wir uns auch gegen eine Bootsfahrt entschieden, abgesehen davon kamen immer mehr Wolken auf und der Himmel zog sich mehr und mehr zu(Bilder 19-21). Sind dann auf dem Weg zum Millennium Park welcher auch am Wasser liegt ein wenig durch die Stadt entlang am Chicago River gelaufen.(Bilder22-23) Welcher eine Länge von 251 km hat!! Dieser River führt durch die ganze Stadt und sieht wirklich ganz toll aus, wie er sich seinen Weg an den Wolkenkratzern bahnt. Darüber führen dann noch ein paar Brücken. Am St. Patricks Day wurde sein Wasser ganz grün gefärbt, habe Bilder gesehen, sah echt witzig aus.Auf dem Weg zum Millennium Park sind wir dann einer riesigen Straße entlanggelaufen die man sich wie eine Stadtautobahn vorstellen muss, nur viiiel größer! Das war unglaublich. Die hatten Fahrbahnen auf normaler Straßenebene, dann eine weiter über der Straße und eine dritte welche die unter der Straße entlang fuhr. Von der Fahrbahn unterhalb der Erde führten nochmals Straßen eine Etage tiefer zu den Tiefgaragen(Bild 24). Ich glaube dass ganz Chicago unter der Erde hohl istJ. Die haben gar keinen Platz für Autos, was mich zu meinem Favorit Building kommen lässt. Und zwar ein ganz „normales“ Haus allerdings bauen die teilweiße das erste drittel eines Hauses mit Parkplätzen aus und erst dann beginnt der eigentliche Teil des Gebäudes. Hier mal ein Foto(25) Ich finde es sieht aus wie ein riesiger Bienenstock! J Das Haus steht am River, deswegen die Boote.Von da aus kamen wir dann auch zu einer Brücke welche über die Straße direkt zum Millennium Park führte(Bild 26). Die Brücke war auch schon ganz Kunstvoll gestaltet ( http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/50/2005-10-13_2880×1920_chicago_above_millennium_park.jpg ).Der Millennium Park ist ein Park mitten in Chicago an welchen musikalische Veranstaltungen ausgetragen werden können, man sieht dort viele tolle Skulpturen, und Landschaftlich hat er auch ein paar sehr schöne Pflanzen zu bieten.(Bild 27-35). Was ich total toll fand war diese „Kugel“, leider hab ich keine Ahnung ob sie noch einen speziellen Namen hat. Sie befand sich ebenfalls in dem Park und war umgeben von Wolkenkratzern welche sich in der Kugel widerspiegelten. Da hatte ich dann vor allem meinen spaß gehabt. Da sich der Himmel immer mehr zu Zog und es auch den Anschein machte bald zu regen, machten wir uns auf den Weg zum Aquarium. Kaum waren wir losgelaufen fing es auch schon an zu regnen. Zum Glück hatte ich meinen Regenschirm dabei. Der Weg dort hin zog sich ganz schön, sind die ganze Zeit am Wasser entlang gelaufen.
Am Aquarium fanden wir eine lange Menschenschlange vor, es regnet immer noch und ich hatte keinen Bock im Regen da anzustehen abgesehen davon wars auch ganz schön teuer, so haben wir uns dazu entschlossen nicht hinein zugehen. Stattdessen sind wir weiter zum Planetarium gegangen welches auch noch mal ein ganzes Stückchen war. Irgendwie hat uns dies aber nicht so zugesagt so dass wir auch dort nicht hinein gegangen sind. Der weg hatte sich aber trotzdem gelohnt da wir eine superschöne Stelle gefunden hatten von wo aus man die Skyline Chicagos sehen konnte(Bild 36).
Danach haben wir uns auf den Rückweg gemacht, welcher uns am Hard Rock Café und einem Sportcenter in welchen Michales Jordans Handabdrücke waren vorbei geführt hat.(Bild 37-38)Mein persönliches Highlight sollte aber erst noch kommen. Wir sind doch tatsächlich an einem H&M vorbei gekommen!! Da konnte ich natürlich nicht einfach dran vorbei gehen. Es war so toll in dem Laden habe ich mich gleich ein wenig wieder wie daheim gefühlt. Die Preise waren genau die selben wie die in Deutschland, aber da der Dollar ja teurer als der Euro ist war quasi alles viel billiger als in Deutschland (macht das gerade sinn?!) naja ich hoffe ihr wisst wie ichs meine.(Bild 39) Mich würde mal interessieren ob die Mode in Deutschland genauso ist wie hier, dass kann ich mir nämlich gar nicht vorstellen. Oder könnt ihr jetzt auch alle nur noch riesige Oberteile kaufen wo man sich nicht sicher ist ob es ein T-Shirt oder ein Kleid sein soll!? Da es dann auch „schon“ 9:00pm war und wir nun seit über 13 Stunden unterwegs gewesen sind, waren wir froh als wir wieder im Hostel ankamen und die Beine hochlegen konnten(Bild 40-41).
Eigentlich wollten wir am Montag ein wenig länger schlafen, aber irgendwie sind wir trotzdem schon wieder gegen halb 7 aufgewacht. Gegen 9:00am haben wir das Hostel verlassen. Da wir eigentlich schon alles Wichtige gesehen hatten, wollten wir diesen Tag etwas ruhiger angehen lassen.
Sind also die Michigan Ave. entlang gelaufen und gefahren, welche die große Shoppingmile schlecht hin in ganz Chicago ist!(Bild 42-43) Erst mal laufen da Unmengen an Menschen rum und es reiht sich ein Geschäft ans andere. Die Menschen dort machen übrigens alle das gleiche, entweder du hast das Handy in der Hand und telefonierst, hältst nen Becher mit Kaffe oder hörst Musik, dann gibt’s noch ganz krasse die machen alle drei Dinge gleichzeitigJ. Naja wir waren dann also noch Souvenirs Shoppen und im Niketown welches mich ein wenig enttäuscht hatte.
Da das Wetter an diesem Tag schöner war haben wir unsere Bootstour nachgeholt welche wirklich klasse war. Da das Boot soweit auf den Lake hinausfährt, dass man die gesamte Skyline Chicagos sehen konnte. Leider war sie immer noch zu lang um sie auf ein Bild bekommen zu können (Bild 44- 51).Gegen Nachmittag sind wir dann zurück ins Hotel um auszuspannen. Da wir am Abend (ja wir sind noch nach Einbruch der Dunkelheit draußen herum gelaufenJ)
noch mal zu der Stelle wollten wo wir am Vortag die Bilder von der Skyline gemacht hatten um noch welche bei Nacht machen zu können. Die Waterfront von Chicago ist einfach nur unglaublich schön und ich habe 9!! Flugzeuge zur selben Zeit über Chicago zählen können! (Bild 52- 53) Von dort aus sind wir dann noch mal zum Millennium Park um auch dort noch einmal Fotos im Dunkeln machen zu können (Bild 54- 55). Sind dann schon gegen 9:00 schlafen gegangen da es am nächsten Tag zu den Niagara Fällen gehen sollte!
Um 6:30am klingelte am Dienstagmorgen unser Wecker. Um 9:30 am waren wir auf dem Flughafen da unser nächster Flug Richtung Buffalo(NY) um 10:55am starten sollte. Wie war das“ Es gibt Menschen die Glück haben und es gibt Leute wie mich“? Jetzt kommt die Story schlecht hin! Man glaubt echt im falschen Film zu sein aber unser Flug nach Buffalo wurde doch ohne scherz wegen schlechtem Wetter gestrichen!!! Zum zweiten mal in diesem Urlaub! Nur wurden wir diesmal aber nur an ein Telefon verwiesen an welchem wir erfahren sollten wie es weiter gehen soll. Die Dame am Telefon war wirklich sehr nett und hat sich alle größte mühe gegeben einen Flug für uns finden zu können. Leider ging der nächste Flug nach Buffalo erst am Abend, welchen wir nicht nehmen wollten da wir am nächsten morgen die Niagara Fälle schon um 11:00am wieder verlassen mussten. Wir haben daraufhin einen Flug am Mittag nach Toronto(Kanada) bekommen (Bild 56). Die Frau am Telefon fragte mich wie mein Koffer aussieht, da sie diesen ja rausfischen mussten um ihn in den anderen Flieger zu packen. In dem Moment wo sie mich schon so etwas fragte, dachte ich mir gleich das kann doch nicht gut gehen, abgesehen davon hatte sie auch die Nummer von meinem Koffer gehabt. Der Flug nach Toronto hatte, wie sollte es anders sein ebenfalls Verspätung so das wir erst um 2:30pm gestartet sind. Sind aber direkt über Chicago drüber geflogen was echt stark aussah( Bild 57-61).
Niagara Falls 03.04-04.04.07
Bilder zum mitverfolgen: http://sandrainusa.sa.funpic.de/Niagara%20Falls%2003-04.04.07/
Um 6:00pm haben wir Toronto erreicht. Naja und es ist wirklich ein bisschen wie ein Alptraum aber wenn man schon kein Glück hat, kommt auch noch Pech hinzu und so kam es das mein Koffer nicht mit geflogen war und ich ohne alles da stand!! Habe dann ewig dort angestanden um den ganzen Papierkram auszufüllen. Im nachhinein muss ich sagen, war es ganz praktisch da wir sehr viel gelaufen sind wo ich hätte den Koffer die ganze Zeit tragen müssen
. Wir waren also in Toronto und nicht wie geplant in Buffalo, von dort aus hat uns ein Shuttle zum Hostel gebracht welches direkt an den Fällen lag. Die fahrt hat übrigens ganze 2 Stunden gedauert und somit erreichten wir unser Hostel nicht wie geplant am frühen Nachmittag sondern am Abend um 8:30pm! Glück hatten wir in so fern wieder, dass wir die einzigen bei uns im Zimmer waren. Haben unsere Taschen nur aufs Bett geschmissen um uns gleich wieder auf den Weg zu den Fällen zu machen- bei regen(mein Schirm war im Koffer). Es war immer noch sehr windig und schrecklich kalt, aber der Anblick der Niagara Fälle bei Nacht war wirklich schön. Da diese noch in verschiedenen Farben angestrahlt werden. (Bild 1-5) Wir sind dann auf eine riesige schöne Brücke von welcher man einen super schönen Blick auf die Fälle hatte. Wenn man die Bücke überquert verläst man übrigens wieder Kanada und kommt zurück in die USA. Deswegen mussten wir dort auch unsere Passports zeigen, als wir wieder zurück wollten (Bild 6-9). Ein Großes Casino und ein Hard Rock Café gabs auch noch und dann haben wir uns auf den Weg zurück zum Hostel gemacht, da uns scheiße kalt war (Bild 10-11)! Es war so kalt, dass der Niagara River teilweise noch Eisbrocken hatte (Bild 12). In dem Hostel konnte man sich am Abend zuvor Frühstück bestellen, was wir auch getan haben. Das sah echt lecker aus, nur leider kam es ohne jeglichen Aufstrich oder Belag- aber zum Glück hatten wir ja etwas Peanut butter und Nutella dabei (Bild 13).
Nach dem Essen habe ich bei der Airline angerufen um herauszufinden, wo mein Koffer gelandet ist. Wie ich schon vermutet hatte ist er nach Buffalo geflogen. Eigentlich wollten sie ihn mir vorbeibringen, da ich allerdings etwas skeptisch war das es auch wirklich alles hinhaut habe ich ihnen gesagt sie sollten den Koffer da behalten und da unser nächster Flug von Buffalo aus ging konnte ich ihn vorm Check-In selbst abholen.
Um 8:30am sind wir dann noch mal zu den Fällen(es regnete immer noch) gegangen und leider sollte unsere Pechsträhne einfach nicht enden(Bild 15-16). Umso näher wir den Fällen kamen umso nebliger wurde es. Wären wir am Vortag nicht schon mal da gewesen hätten wir gar ne gewusst in welcher Richtung wir sie hätten sehen können! Das war wirklich sehr ärgerlich zumal wir ja nur knappe 2 Stunden Zeit hatten. Haben also ein paar Fotos vom „Nebel“ gemacht(Bild 17-18) .Und sind noch ein wenig herumgelaufen, bis sich der Nebel plötzlich für einen Augenblick verzog und wir verhältnismäßig richtig gute Sicht hatten. In den darauf folgenden 5 Minuten habe ich bestimmt an die 30 Bilder gemacht, bevor sich die Nebelwand wieder zwischen uns legte(Bild 19-21). Leider konnten wir auch nur den „kleinen“ Wasserfall sehen, der Große, der von seiner Form her auch „das Hufeisen“ bezeichnet wird, wegen des Nebels gar nicht zu Gesicht bekommen!
11:am haben wir das Hostel nach einem 14,5 Stunden Aufenthalt wieder Richtung Bus verlassen um uns auf den Weg nach Buffalo zu machen. Zum Glück war dies weniger als eine Stunde Busfahrt. An der Grenze angekommen mussten wir aus dem Bus aussteigen und zur Passkontrolle. Welche nicht ganz Reibungslos verlief, da der Beamte dort irgendein Problem mit meinem Visum hatte. Letzten Endes hat er mich dann doch wieder „rein gelassen“ und ich meinte daraufhin nur “schön wieder in den USA zu sein“!J (Bild 22-25)
Am Flughafen angekommen habe ich erst mal meinen Koffer abgeholt und war glücklich als ich in wieder hatte. Unser Flug war am Nachmittag und ging auch mit nur 1,5 Stunden Verspätung nach Charlotte wo wir in einen Flieger Richtung Washington D.C. umstiegen. Diesmal auch mit meinem Koffer!! (Bild 26)
Washington D.C. 04.04.-07.04.07
Bilder zum mitverfolgen: http://sandrainusa.sa.funpic.de/Washington%20D.C.%2004.04-07.04.07/
Nach einer 30- minütigen Fahrt erreichten wir nun unser letztes Ziel auf unserer Reise. In DC lief alles ganz gemütlich ab, da Christine schon mal hier war sich also auch auskannte und wir etliche Zeit hatten. Am Donnerstagmorgen hatten wir einen Termin für die Besichtigung im Weißen Haus. Da dieses nur 15 Minuten Fußmarsch vom Hostel entfernt war sind wir dort hingelaufen um uns mit der Tochter meiner Collegelehrerin zu treffen, welche für die Regierung arbeitet. Sie hatte ihr Büro in einem Haus gegenüber des Weißen Hauses (Bild 1). Als wir dort rein kamen wurden wir von der Sekretärin schon empfangen welche von unserem besuch wusste. Während wir auf Page warteten wurde uns das Gebäude gezeigt und gleich Essen und Trinken angeboten, welches wir aus reiner Verlegenheit natürlich abgelehnt hatten. Page war sehr froh uns nun endlich persönlich zu treffen nachdem wir uns die ganze Zeit nur über Email verständigt hatten. Leider hatte sie keine Zeit um uns im Weißen Haus rumzuführen deswegen hat das dann ein sehr netter Kollege(Scott) von ihr gemacht. Haben uns dann gemeinsam auf dem Weg gemacht wo er uns schon jede menge an interessanten Sachen erzählte. Dort angekommen sind wir an allen wartenden Leuten vorbei gegangen und die Leute haben Teilweise schon ein wenig geschaut weil wir 2 jemandem der im Anzug sehr wichtig aussieht hinterher laufen und ne warten müssen wie alle anderen.:) Dort drin gabs dann Sicherheitskontrollen wie au dem Flughafen. Also am Anfang hat sich Scott ja noch mühe gegeben mit dem reden, aber das wurde dann mit der zeit immer schwieriger. Hab vergessen wo er herkommt aber sein Akzent war nicht überhörbar und dann hat er auch so schnell gesprochen, dass wir teilweise echt Probleme hatten ihn zu verstehen. Haben dann das Nebengebäude gesehen und einen Kleinen Teil des Weißen Hauses, der Ostflügel in dem der Präsident wohnt ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Aber war so an sich schon ganz interessant da Scott uns auch immer noch ein paar Insider erzählen konnte und so wars auch sehr witzig. Mr. Präsident war übrigens nicht im Haus, da er über Ostern auf seiner Range in Taxes war. Was halt schade war das am Ostersonntag für Kinder eine Ostereiersuche im Garten des Weißen Hauses organisiert wurde und dafür schon die ersten Vorbereitungen getroffen wurden weshalb ich in meinen Bildern auch irgendwelche Zäune usw. im Bild habe. (Bild 2-3). Vom WH aus sind wir dann zum Washington Monument gelaufen. Übrigens ist es nicht erlaubt, dass die Gebäude in ganz DC höher als dieser Tower sind (Bild 4-5). Von da aus sind wir zu einem Denkmal von 2. Weltkrieg gegangen welches mir wirklich gefallen hat (Bild 6-16). Eigentlich hatten wir uns darauf gefreut wieder runter Richtung Süden zu fliegen, da wir echt genug vom kalten Wetter hatten, nur leider entsprach das Wetter in DC genau demselben wie in Chicago- kalt und windig! Die Denkmäler und Sehenswürdigkeiten in DC liegen alle sehr nahe bei einander so das man das prima an einem Tag ablaufen konnte. So führte uns unser Weg zum Lincoln Memorial(Bild 17-18), Verschiedene Gedenkstätten und zur Jefferson Gedenkstätte(Bild 19-21). Durchgefroren wie wir waren sind wir am Nachmittag zurück zum Hostel um ein wenig auszuspannen. Am Abend haben wir dann noch eine Kostenlose Georgetown Tour mitgemacht. Wo wir an zwei berühmten Häusern vorbei gekommen sind.
Das erste Haus war Das Haus in welchem Kennedy als erstens gelebt hatte und das zweite Haus war sein letztes, welches heute einen Verkaufswert von $3. Mio. hat (Bild22-23). Dann sind wir noch eine Treppe hinunter gegangen welche Drehort des bekannten Filmes „Der Exorzist“ gewesen war. Irgendwie stirbt da am Ende des Filmes jemand auf einer Treppe und das war wohl diese gewesen (Bild 24) Das beste kommt aber noch im Anschluss auf die Tour sollte es noch in einen Pup auf einen Drink oder so gehen, da ich von insgesamt 30 Leuten die einzige war die Bock drauf hatte wurde dies dann abgeblasen. Or man ey ich sag euch alles Schlaftabletten, da hatte ich mich wirklich drauf gefreut gehabt. Stattdessen sind Christine und ich im Dunkeln noch mal zum WH und zum WM gegangen um Fotos bei Nacht zu machen(Bild 25-27).
Am Freitagmorgen sind wir dann noch zum Capitohl(Bild 28) und in ein Museum gegangen. Somit hatten wir alles Sehenswerte nach 1,5 Tagen mitgenommen und endlich Zeit sich den schönen dingen im leben zu widmen. Habe nämlich auch in DC ein H&M finden können und da waren wir dann ShoppenJ Und was ich voll witzig fand, in dem Laden arbeiteten nur Schwangere und Schwule Verkäufer, war irgendwie witzig. Auf dem Rückweg zum Hostel (Bild 29). waren wir dann noch in verschiednen Souvenirgeschäften und an dem Haus in welchem Lincoln gestorben ist sind wir auch vorbei gekommen(Bild 30).
Am Samstag ging es dann wieder „nachhause“, endlich, denn es war schon irgendwie anstrengend. Um 2:00pm sollte unser Shuttle kommen. Zuvor waren wir noch in einem Laden welcher Deutsche Lebensmittel verkauft. Aber alles mega teuer! Habe mir eine Milka für 2,75,- und ein viertel Brot für fast 5,- gekauft!!! Echt böse, aber man gönnt sich ja sonst nichts. (Bild 31-33)
Wir hatten einen Nonstop flight nach Greensboro bekommen und waren weniger als 45 Minuten in der Luft. Dieser letzte Flug war der einzige welcher auf unserer ganzen Reise hingehauen hatte, wir kamen so gar noch 5 Minuten früher an als geplant. Wir erreichten den Flughafen ins Greensboro um 5:45pm wo auch schon JC und Emma auf mich warteten. Ich war sehr überrascht das Emma mit war, da wir immer sehr zeitig essen und die Kinder danach immer schon ins Bett gesteckt werden. Emma kam gleich auf mich zu und fiel mir um den Hals und JC hatte mich ebenfalls mit einer Umarmung begrüßt. Haben meinen Koffergeholt und uns auf den Weg gemacht. Haben vorher noch Christine Heim gebracht. Emmas klappe stand auf der ganzen Fahrt nicht still und sie hat sich echt total gefreut mich wieder zusehen.
Zuhause waren wir dann gegen 7:00pm und ich hätte es wirklich nicht gedacht aber Karen hatte doch tatsächlich mit dem Abendessen auf uns gewartet. Die Kinder haben mir 1000 Dinge auf einmal zeigen wollen und ich wurde einfach nur total lieb von allen empfangen was all meine Erwartungen völlig übertroffen hatte. An meiner Tür hing sogar ein „Welcome back“ Bild von Emma. Haben alle zusammen gegessen und über unsere Urlaubserlebnisse berichtet! Und es fühlte sich tatsächlich ein bisschen an wie „nach hause zu kommen“. In dem Moment wurde mir wieder bewusst wie gut ich es habe bei solch lieben Menschen gelandet zu sein.